Beginn des jüdischen Wochenfests

Kalender der Kulturen – Mai 2018Abends: Beginn des jüdischen Wochenfests (19.5. abends-21.5.2018)

Mit dem Wochenfest („Schawuot“) erinnern sich die Juden an den Empfang der Tora und der Zehn Gebote am Berg Sinai. Zugleich ist es ein Fest der Ernte, da es in die Zeit der Weizenernte in Israel fällt. 

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Türkischer Jugendtag

Kalender der Kulturen – Mai 2018Türkischer Jugendtag – zur Erinnerung an Atatürks Ankunft in Samsun und Beginn des Befreiungskrieges, an dessen Ende die Gründung der modernen Türkei stand.

Für Armenier, Kurden und andere Minderheiten ist der nationale Feiertag zugleich ein Anlass, an unaufgearbeitete Geschichte und offene Fragen ihrer gesellschaftlichen Teilhabe zu erinnern.

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Beginn des Fastenmonats Ramadan

Kalender der Kulturen – Mai 2018Beginn des Fastenmonats Ramadan – Der Ramadan ist eine sehr wichtige Zeit für Muslime. Zentral dabei ist das Fasten. 30 Tage lang nehmen die Gläubigen von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang keinerlei Essen und Getränke zu sich. Dabei denken sie mehr als sonst über ihren Glauben nach. Doch am Abend wird gemeinsam mit der Familie, Freunden, oft auch mit Bedürftigen gegessen, und das macht dann umso mehr Spaß. 

Die Fastenpflicht betrifft alle Muslime ab der Geschlechtsreife (erste Monatsblutung bei Mädchen, erster Samenerguss bei Jungen). Vor diesem Zeitpunkt ist freiwilliges Fasten erwünscht. Alte, kranke und schwache Leute, sowie Reisende, Schwangere, Wöchnerinnen und menstruierende Frauen sind von der Fastenpflicht befreit.

Die Festlegung von Beginn und Ende des Ramadan kann aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen und Bindungen an ein Herkunftsland variieren.  Der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (Verbände DITIB, VIKZ, Islamrat und Zentralrat) hat sich auf einen einheitlichen Zeitrahmen verständigt und nennt für 1. Ramadan den 16. Mai 2018.

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Unabhängigkeit Israels

 

Kalender der Kulturen – Mai 2018Vor 70 Jahren: Unabhängigkeit Israels
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Osmanische Reich zerschlagen. Weite Teile kamen unter britische oder französische Verwaltung gestellt, darunter auch Palästina. Unglücklicherweise hatte England sowohl Arabern als auch Juden einen Staat versprochen. Am 14. Mai 1948 sollte das britische Mandat für Palästina auslaufen. Der 14. war ein Freitag; darum versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmuseum von Tel Aviv noch vor Sonnenuntergang und damit vor Beginn des jüdischen Ruhetags.

Unter einem Porträt des Begründers der zionistischen Bewegung, Theodor Herzl, verkündete David Ben Gurion die Errichtung des Staates Israel, „kraft des natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“. Elf Minuten später erkannten die Vereinigten Staaten von Amerika durch US-Präsident Harry S. Truman den neuen Staat an, die Sowjetunion folgte am 16. Mai.

Die Ausrufung Israels begann eine neue Epoche in der komplizierten Geschichte des „Heiligen Landes“. Noch in der Gründungsnacht erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Transjordanien, der Libanon, der Irak und Syrien dem neuen Staat den Krieg. Inzwischen wurden zahlreiche weitere Kriege geführt. Deshalb spielt die Armee an diesem Tag eine besondere Rolle: Man besucht die Gedenkstätten der Gefallenen. Es gibt Tage der Offenen Tür auf Militärbasen und Vorführungen der Luftwaffe und Marine.

Der Unabhängigkeitstag ist kein religiöser Feiertag, hat jedoch für Juden und manche Christen eine hohe Bedeutung. In der Wiederherstellung einer nationalen Heimstatt der Juden sehen sie ein Zeichen, dass Gott sein Volk nicht verlassen hat.

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