Buß- und Bettag 

Buß- und Bettag – Der Buß- und Bettag ist ein Feiertag der evangelischen Kirche, der  immer am Mittwoch elf Tage vor dem ersten Adventssonntag begangen wird. Die Menschen sollen innehalten und über ihre Fehler und das, was in der Gesellschaft falsch läuft, nachdenken. Büßen heißt, zu Fehlern zu stehen, die Verantwortung dafür zu übernehmen und einen neuen Weg einzuschlagen. Im Gebet zu Gott wird diese Absicht bekräftigt.

Seit 1995 können evangelische Christen und Christinnen lernen, was es heißt, einen Feiertag ohne den Schutz eines gesellschaftlichen Rhythmus zu begehen. Juden, Muslime und Angehörigen anderer Religionen kennen das in Deutschland ja auch. 1995 wurde der Feiertagsschutz deutschlandweit, außer in Sachsen, zurückgestuft, um die damals neu eingeführte Pflegeversicherung finanziell durch Mehrarbeit der Arbeitnehmer auszugleichen. Der Bußtag hat seinen Platz im kirchlichen Festkalender jedoch nicht verloren. Viele Gemeinden laden am frühen Abend zu Gottesdiensten ein, um so auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen.

In der Schweiz gibt es einen ähnlichen Gedenktag, der als Eidgenössischer Dank-, Buß- und Bettag am dritten Sonntag im September begangen wird.

www.busstag.de

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Weltkindertag

Weltkindertag – Mit dem Weltkindertag erinnert die UNO an die Erklärung der Kinderrechte (1959) und die Konvention der Kinderrechte (1989), die heute von den meisten Staaten der Erde angenommen worden ist. Zur Vorbereitung erhalten Schulen auf Anforderung kostenlos umfangreiches Informationsmaterial. Im Unterricht können die Schülerinnen und Schüler herausfinden, welche Kinderrechte für sie wichtig sind, wo sie in ihrem Alltag verletzt werden und wo sie Handlungsbedarf sehen.

www.unicef.de/kinderrechte und www.aktionstag-kinderrechte.de.

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Volkstrauertag

Volkstrauertag – Am Volkstrauertag gedenken die Menschen der Soldaten, die in den zwei Weltkriegen ums Leben kamen, sowie der Opfer des Nationalsozialismus und allgemein der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt. Der ursprüngliche Vorschlag zu diesem Gedenktag kam 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der damit die Gefallenen des Ersten Weltkriegs ehren wollte.

Anregungen und Material bekommt man unter www.volksbund.de/mitmachaktionen.

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UNESCO-Tag der Philosophie

UNESCO-Tag der Philosophie – Philosophie, kritisches Denken und freie Meinungsäußerung sind wichtig für Frieden und Entwicklung. Seit 2002 begeht die UNESCO am dritten Donnerstag im November den Tag der Philosophie, seit 2005 ist es ein offizieller Welttag. Partner des Welttags sind in Deutschland die Deutsche UNESCO-Kommission, die Deutsche Gesellschaft für Philosophie und der Deutsche Volkshochschulverband.

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Beginn der Friedensdekade „Streit“

Beginn der Friedensdekade „Streit“ (12.-22.11.2017) – „Frieden schaffen ohne Waffen“, dieses berühmt gewordene Motto stand 1980 über der ersten Friedenswoche in Deutschland. Sie nahm im Osten und im Westen eine Anregung auf, die 1979 der Ökumenische Jugendrat in Europa seinen Mitgliedern ans Herz gelegt hatte.

Material bekommt man unter www.friedensdekade.de.

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St. Martin

St. Martin – Der Heilige Martin von Tours soll einst mit seinem Schwert seinen Mantel zerteilt und mit der einen Hälfte einen Bettler vor dem Erfrieren gerettet haben. Zu Ehren Martins gibt es heute an vielen Orten Laternenumzüge, und die Geschichte des Heiligen wird aufgeführt. In ihrem Wohnviertel singen die Kinder Martinslieder, um je nach Region einen „Weckmann“, einen „Stutenkerl“ oder eine Gans aus Lebkuchenteig zu erhalten. Dieser Brauch geht auf den Beginn der früher üblichen sechswöchigen vorweihnachtlichen Fastenzeit zurück.

Martin wurde 316/317 in der im heutigen Ungarn gelegenen Stadt Sabrina geboren. Der Sohn eines römischen Tribuns trat auf Wunsch seines Vaters in die römische Armee ein. Nach seiner Bekehrung ließ sich Martin im Alter von 18 Jahren taufen, quittierte den Dienst und wurde Missionar. Seit 371 war er Bischof von Tours, wo er am 8. November 397 starb. Die oft am Martins-Tag verzehrte Martinsgans erinnert an die Legende, nach der sich der Heilige in einem Gänsestall versteckte, um seiner Wahl zum Bischof zu entgehen. Die schnatternden Tiere verrieten ihn jedoch. Er war der erste Nichtmärtyrer, der im Westen als Heiliger verehrt wurde. Das Grab des Patrons der Kriegsdienstverweigerer in der Kathedrale von Tours ist heute eine bedeutende Wallfahrtsstätte in Frankreich.

Bundesweit tragen um die 800 Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulen und weitere Einrichtungen St. Martin im Namen. Aus Anlass des 1700. Geburtstags wurden sie aufgefordert, tragen, zur Teilnahme an der Aktion „Mach es wie St. Martin – Teile!“ aufgerufen. „Wo wird heute geteilt?“, „Was teilen Menschen miteinander?“ und „Wo sind Menschen heute für andere wie St. Martin?“. Solche Leitfragen sollten nicht nur in der Institution neu bedacht werden, sondern auch in kreative Aktionen wie etwa Collagen in Form eines Martinsmantels münden. Diese Gestaltungsidee ist zeitlos und sicher auch eine Anregung für einen kreativen Unterricht zum Kirchenjahr.

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9. November

9. November – Der 9. November ist ein wichtiger Tag in der deutschen Geschichte. Mehrere bedeutende Ereignisse mit großen Auswirkungen haben an diesem Tag stattgefunden, zuletzt im Jahr 1989 der Fall der Berliner Mauer, also der Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik. 1918, nachdem der Erste Weltkrieg verloren war, wurde an diesem Tag die erste Deutsche Republik ausgerufen. 1938 gab es an diesem Tag brutale Aktionen der Nazis gegen die jüdische Bevölkerung.

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