Allerseelen

Allerseelen – 998 führte Abt Odilo von Cluny einen Gedenktag aller verstorbenen Gläubigen ein. Der Gedenktag breitete sich unter dem Einfluss der cluniazensischen Reformbewegung weiter aus. Offiziell eingeführt wurde er allerdings erst 1915 durch Papst Benedikt XV. Da Allerseelen in Deutschland kein geschützter Feiertag ist, wanderte das Gedenken an die Verwandten und das damit verbundene Brauchtum auf den 1. November.

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Allerheiligen

Allerheiligen – In den letzten Oktober-Tagen wird es auf vielen Friedhöfen lebendig. Angehörige richten Gräber her, tauschen die Grabbepflanzung aus. Am 1. November versammeln sich, besonders in katholischen Gegenden, die Familien an den Gräbern ihrer Lieben. Mit dem Gedenken an alle, hoffentlich im christlichen Glauben Entschlafenen erobert sich das Kirchenvolk ein Fest zurück, das zeitweise nur den „offiziellen“ Heiligen galt.

Belege für Gedenktage der Christen an ihre Verstorbenen gibt es schon im vierten Jahrhundert in der Ostkirche. Hier steht „Allerheiligen“ in Verbindung mit Pfingsten. In der Westkirche wurde der Termin erster Sonntag nach Pfingsten ursprünglich übernommen. Durch die iroschottische Mission wurde im 9. Jahrhundert allerdings ein anderer Termin verbreitet: Der 1. November.

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Movember

Movember – Lass‘ Dir einen Schnurrbart wachsen! Movember ist ein Kofferwort aus den englischen Wörtern moustache (Schnurrbart) und November, das eine aus Australienstammende Art des Fundraising bezeichnet. Dabei lassen sich jährlich im November Männer Bärte wachsen, um während des Monats Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs und andere Gesundheitsprobleme von Männern zu sammeln. „Movember“ ist als Stiftung organisiert, die in derzeit (2012 und 2013) 21 Ländern die Aktion koordiniert und Spenden an nationale Forschungseinrichtungen weiterleitet.[1] 2008 nahmen mehr als 170.000 Männer an „Movember“ teil, und sammelten Spenden in Höhe von knapp 15 Mio. $A. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer und Spenden kamen aus Australien.

https://de.movember.com

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Halloween

Kalender der Kulturen | Oktober 2017Halloween – Der Name ist eine Abkürzung von All Hallow´s Eve, auf deutsch: Allerheiligenabend. Viel zu lesenden Erklärungen zufolge soll das Fest auf Bräuche der Kelten zurückgehen: Nach deren Glauben treiben in dieser Nacht böse Seelen in Tiergestalt, Hexen und Geister ihr Unwesen. Mit Feuer und allerlei Bräuchen versuchten die Menschen, sie zu vertreiben. Heute ist Halloween ein Gruselfest, an dem die Kinder sich als Gespenster, Hexen und Gruselmonster verkleiden. Im Idealfall piepsen die bekannten Kinder aus der Nachbarschaft an der Haustür „Süßes oder Saures“ und sind mit Süßigkeiten zufrieden; in den Tageszeitungen sind allerdings auch Bilanzen groben Unfugs zu lesen.

Beginn der Reformation

Kalender der Kulturen | Oktober 2017Heute vor 500 Jahren: Beginn der Reformation – Der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther soll 1517 am Tag vor Allerheiligen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen angeschlagen haben. Er wollte damit eine Diskussion über den Sinn von Beichte und Buße herbeiführen. Er trat damit dem Handel mit Ablassbriefen entgegen, die die göttliche Vergeben der Sünden geradezu garantierten . Mit seinem Protest leitete Luther die Reformation ein. Ein langer und hitziger Streit der Gläubigen führte schließlich zu einer Teilung in Katholiken und Protestanten.

Aus Anlass des 500-jährigen Jubiläums fanden und finden 2017 nicht nur viele Veranstaltungen statt. Einmalig ist der 31. Oktober auch ein Feiertag in ganz Deutschland.

Ende der Sommerzeit

Kalender der Kulturen | Oktober 2017Ende der Sommerzeit – Eine kleine Eselsbrücke, wann man die Uhr vor- und zurückstellt: Im Frühjahr stellt der Großvater die Bank vor das Haus und im Herbst dann wieder in den Speicher zurück.

Mohammad Resa Pahlawi erhebt sich zum Schah von Persien

Kalender der Kulturen | Oktober 2017Heute vor 50 Jahren: Mohammad Resa Pahlawi erhebt sich zum Schah von Persien – Am 26. Oktober 1967 setzte sich der persische Herrscher Mohammad Resa Pahlawi in Teheran die Kaiserkrone auf und krönte anschließend seine Frau Farah Diba. Seine „Revolution von oben“ sollte Persien binnen einer Generation zu einer modernen Industrienation machen. Die sozialen Folgen der überstürzten Industrialisierung, Angst vor westlicher Überfremdung und die brutalen Methoden der Geheimpolizei führten zum Scheitern des Regimes. Nach einem Generalstreik und der revolutionären, von Ajatollah R. Khomeini von Paris aus geführten, Bewegung wurde der Schah 1979 zum Verlassen des Landes gezwungen. Aus Persien wurde die Islamische Republik Iran.

Beginn des Kaschmir-Konflikts

Kalender der Kulturen | Oktober 2017Heute vor 70 Jahren: Beginn des Kaschmir-Konflikts

Die Unabhängigkeit Indiens und Pakistans 1947 bedeutete noch nicht die Grenzen, die wir heute kennen. Bis heute umstritten ist Kaschmir, um das Indien und Pakistan bereits mehrere Kriege geführt haben.

Am 22. Oktober 1947 begann der erste. Paschtunische Stammeskrieger unter pakistanischem Kommando drangen ohne vorherige Ankündigung im unabhängigen Fürstentum Kaschmir ein. Die Truppen des Maharadschas hatten dem überraschenden Angriff wenig entgegenzusetzen, so dass der Weg in die Hauptstadt Srinagar nach kurzen Gefechten frei war. Teile der vorwiegend muslimischen Armee Kaschmirs waren aus Sympathie für die pakistanischen Freischärler zum Gegner übergelaufen. Der Maharadscha bat Indien um militärischen Beistand. Indien machte aber eine Bedingung: Kaschmirs musste Indien beitreten. Nach der Unterzeichnung der Beitrittserklärung griffen indische Truppen am 27. Oktober in Kaschmir ein. Der Konflikt wurde zum Krieg zwischen Indien und Pakistan, obwohl es von keiner Seite zu einer offenen Kriegserklärung kam.

Die Vereinten Nationen vermittelten einen Waffenstillstand; 1949 wurde Kaschmir offiziell geteilt. Dennoch kam es zwischen beiden Ländern immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen. Auch China hat Anspruch auf die Gebirgsregion erhoben und militärisch durchgesetzt.