Chanukka-Fests

Kalender der Kulturen | Dezember 2017Abends: Beginn des Chanukka-Fests (12.12. abends-20.12.2017) – Die Juden erinnern sich mit diesem Fest an die Befreiung von hellenistischer Fremdherrschaft. Im Tempel von Jerusalem soll noch gerade so viel heiliges Öl für die Lampen gewesen sein, dass es reichte, bis neues zur Verfügung stand. Jeden Tag wird auf einem achtarmigen Leuchter (Menora) jeweils eine Kerze mehr angezündet. Arbeiten ist am Chanukkafest gestattet, doch während die Kerzen brennen – sie sollen so groß sein, dass sie das mindestens dreißig Minuten lang tun – pflegt man nicht zu arbeiten. Vielfach vergnügt man sich während des Brennens der Lichter mit Spielen.

St. Nikolaus

Kalender der Kulturen | Dezember 2017St. Nikolaus – Nikolaus ist zusammen mit St. Martin das Kindern nächste Fest der Vorweihnachtszeit. Als er um das Jahr 300 Bischof von Myra in Kleinasien wurde, war Nikolaus ein junger Mann, doch erlebte er bewegte Zeiten. Seine Unterschrift steht unter einem Dokument des Konzils von Nicäa, an dem er teilnahm und auf dem das christliche Glaubensbekenntnis festgelegt wurde. Um den heiligen Bischof ranken sich viele Geschichten. Immer wieder soll er Menschen geholfen haben, die in Not waren. Zur Erinnerung daran gibt es den Nikolaus-Brauch, am Vorabend geputzte Schuhe oder Stiefel vor die Tür zu stellen. Am Morgen finden viele Kinder Äpfel, Nüsse, kleine Geschenke oder Süßigkeiten darin.

Halloween

Kalender der Kulturen | Oktober 2017Halloween – Der Name ist eine Abkürzung von All Hallow´s Eve, auf deutsch: Allerheiligenabend. Viel zu lesenden Erklärungen zufolge soll das Fest auf Bräuche der Kelten zurückgehen: Nach deren Glauben treiben in dieser Nacht böse Seelen in Tiergestalt, Hexen und Geister ihr Unwesen. Mit Feuer und allerlei Bräuchen versuchten die Menschen, sie zu vertreiben. Heute ist Halloween ein Gruselfest, an dem die Kinder sich als Gespenster, Hexen und Gruselmonster verkleiden. Im Idealfall piepsen die bekannten Kinder aus der Nachbarschaft an der Haustür „Süßes oder Saures“ und sind mit Süßigkeiten zufrieden; in den Tageszeitungen sind allerdings auch Bilanzen groben Unfugs zu lesen.

Diwali

Kalender der Kulturen | Oktober 2017Diwali (19.-23.10.2017) – Das Lichterfest gehört zu den wichtigsten Festen der Hindus. Es geht dabei um den Sieg des Guten über das Böse, so wie das Licht die Dunkelheit vertreibt. Die Häuser werden gereinigt, neu gestrichen und mit Symbolen aus roter Farbe bemalt. An allen wichtigen Stellen im Haus und auch draußen werden Lichter aufgestellt. Die Kinder veranstalten einen Umzug mit Öllämpchen, die sie dann auf Flüssen, Seen und Teichen forttreiben lassen. Für Hindus ist das Lichterfest so wichtig wie Weihnachten in der westlichen Welt. In Nordindien ist Diwali gleichzeitig Neujahrsfest.

Beginn von Jom Kippur

Kalender der Kulturen | September 2017Abends: Beginn von Jom Kippur (29.9. abends/30.10.2017) – Der „Große Versöhnungstag“ ist das wichtigste Fest im Judentum. Es wird zehn Tage nach dem jüdischen Neujahrstag begangen und beginnt in diesem Jahr am Abend des 30. September Als es den Tempel in Jerusalem noch gab, war Jom Kippur der einzige Tag, an dem der Hohepriester das Allerheiligste im Tempel betreten durfte, um für das Volk die Vergebung der Sünden zu empfangen. Auch wurde zwischen zwei Schafböcken ausgelost. Der eine wurde geopfert, der andere als Sündenbock in die Wüste gejagt, nachdem ihm der Hohepriester die Sünden des Volkes auferlegt hatte.

In Israel ruht das öffentliche Leben, Fernsehen und Radio unterbrechen ihr Programm. Auch eigentlich nicht-religiöse Juden fasten, bitten andere um Verzeihung, mit denen sie sich in den letzten zwölf Monaten gestritten haben, tauschen kleine Geschenke aus und besuchen die Friedhöfe. In der Synagoge wird an diesem Tag aus dem Buch Jona gelesen, in dem es um Umkehr und Vergebung geht. Die Gottesdienste dauern den ganzen Tag lang, in ihrem Zentrum steht das gemeinsame Sündenbekenntnis.

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Beginn des jüdischen Jahrs 5778

Kalender der Kulturen | September 2017Abends: Beginn des jüdischen Jahrs 5778 (20.9. abends-22.9.2017) – Das jüdische Neujahrsfest heißt Rosch Haschana und leitet eine zehntägige Besinnungszeit ein, die mit dem Fest Jom Kippur endet. Der „gute Rutsch“ als Wunsch zum Jahreswechsel wurde von Etymologen (Wortforschern) lang vom Wort „Rosch“ für Kopf bzw. Anfang abgeleitet. Mittlerweile wird das stark bezweifelt. Das in Deutschland gebräuchliche Westjiddische kannte das jüdische Neujahrsfest im Gegensatz zum hochsprachlichen sefardischen „Rosch Haschana“ als „Rausch haschono/-ne“ oder als „Rauschaschone/- Rauschscheschone“. Dagegen wurde „Rutsch(en)“ früher auch für „Reise(n)“ verwendet. Einen guten Rutsch zu wünschen, wünscht eine gute Reise durch das neue Jahr.

http://de.wikipedia.org/wiki/Guten_Rutsch

Christoph Gutknecht: Rutsch, Rosch und Rausch. Hat der deutsche Neujahrsglückwunsch wirklich hebräische Wurzeln? (Aktualisiert am 31.12.2014) http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11909)

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Französischer Nationalfeiertag

Kalender der Kulturen – Juli 2017Französischer Nationalfeiertag

Mit dem Sturm auf ein Gefängnis begann 1789 die Französische Revolution. Überall in Frankreich werden zur Erinnerung Feste gefeiert, und der französische Radfahrer, der an diesem Tag die Etappe der Tour de France gewinnt, wird besonders gefeiert.

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