Deutscher Kindertag

Kalender der Kulturen – September 2018

Kalender der Kulturen – September 2018Deutscher Kindertag – 1954 rief die UNO den Weltkindertag aus, stellte das Datum aber frei.

In Westdeutschland wählte man den 20. September, in Ostdeutschland den 1. Juni. Laut UNICEF ist der Weltkindertag „Anlass für Informationen, Diskussionen und Gedanken über die Situation aller Kinder dieser Welt.“

Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Kalender der Kulturen – Juni 2018Internationaler Tag gegen Kinderarbeit – Kinder haben das Recht, geschützt aufzuwachsen, zur Schule zu gehen und genug Zeit zum Spielen zu haben.

Dennoch müssen sehr viele Kinder hart arbeiten, teilweise unter großen Gefahren und mit giftigen Stoffen. Weltweit arbeiten nach UNO-Angaben fast 200 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren, meist in der Landwirtschaft, der Fischerei oder in Fabriken. Daran soll dieser Tag erinnern. 

http://www.younicef.de/ausbeutungvonkindern.html

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Internationaler Kindertag

Kalender der Kulturen – Juni 2018Internationaler Kindertag – Am Internationalen Kindertag gibt es in vielen Städten und Gemeinden jede Menge Aktionen für Kinder und Familien. Der Ursprung des Kindertags liegt im Jahr 1925.

Damals gab es in Genf eine Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder. Viele Länder führten anschließend einen Kindertag ein. In der DDR wurde der Kindertag im Jahr 1950 eingeführt und war ein wichtiges Ereignis im Kindergarten- und Schuljahr.

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Internationaler Tag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten

Februar 2018 Kalender der KulturenInternationaler Tag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten – Am 12. Februar – dem Jahrestag des Zusatzprotokolls zur Kinderrechtskonvention – findet traditionell der Red Hand Day statt. In zahlreichen Ländern wird mit öffentlichen Aktionen auf die Situation von Kindersoldaten aufmerksam gemacht. Die Rote Hand signalisiert ein klares Nein zum Einsatz von Kindersoldaten.
Mehr Informationen zu der Initiative gibt es auf www.redhandday.org oder www.kindersoldaten.info.

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UNICEF-Tag

Kalender der Kulturen | Dezember 2017UNICEF-Tag – Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (englisch ursprünglich United Nations International Children’s Emergency Fund UNICEF) ist eines der entwicklungspolitischen Organe der Vereinten Nationen. Es wurde am 11. Dezember 1946 gegründet, zunächst um Kindern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zu helfen. Heute arbeitet das Kinderhilfswerk vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 160 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung sowie Bildung und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen. Außerdem betreibt es auf internationaler politischer Ebene Lobbying, so etwa gegen den Einsatz von Kindersoldaten oder für den Schutz von Flüchtlingen. 1965 erhielt die Organisation den Friedensnobelpreis.

www.unicef.org

St. Nikolaus

Kalender der Kulturen | Dezember 2017St. Nikolaus – Nikolaus ist zusammen mit St. Martin das Kindern nächste Fest der Vorweihnachtszeit. Als er um das Jahr 300 Bischof von Myra in Kleinasien wurde, war Nikolaus ein junger Mann, doch erlebte er bewegte Zeiten. Seine Unterschrift steht unter einem Dokument des Konzils von Nicäa, an dem er teilnahm und auf dem das christliche Glaubensbekenntnis festgelegt wurde. Um den heiligen Bischof ranken sich viele Geschichten. Immer wieder soll er Menschen geholfen haben, die in Not waren. Zur Erinnerung daran gibt es den Nikolaus-Brauch, am Vorabend geputzte Schuhe oder Stiefel vor die Tür zu stellen. Am Morgen finden viele Kinder Äpfel, Nüsse, kleine Geschenke oder Süßigkeiten darin.

Weltkindertag

Weltkindertag – Mit dem Weltkindertag erinnert die UNO an die Erklärung der Kinderrechte (1959) und die Konvention der Kinderrechte (1989), die heute von den meisten Staaten der Erde angenommen worden ist. Zur Vorbereitung erhalten Schulen auf Anforderung kostenlos umfangreiches Informationsmaterial. Im Unterricht können die Schülerinnen und Schüler herausfinden, welche Kinderrechte für sie wichtig sind, wo sie in ihrem Alltag verletzt werden und wo sie Handlungsbedarf sehen.

www.unicef.de/kinderrechte und www.aktionstag-kinderrechte.de.

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St. Martin

St. Martin – Der Heilige Martin von Tours soll einst mit seinem Schwert seinen Mantel zerteilt und mit der einen Hälfte einen Bettler vor dem Erfrieren gerettet haben. Zu Ehren Martins gibt es heute an vielen Orten Laternenumzüge, und die Geschichte des Heiligen wird aufgeführt. In ihrem Wohnviertel singen die Kinder Martinslieder, um je nach Region einen „Weckmann“, einen „Stutenkerl“ oder eine Gans aus Lebkuchenteig zu erhalten. Dieser Brauch geht auf den Beginn der früher üblichen sechswöchigen vorweihnachtlichen Fastenzeit zurück.

Martin wurde 316/317 in der im heutigen Ungarn gelegenen Stadt Sabrina geboren. Der Sohn eines römischen Tribuns trat auf Wunsch seines Vaters in die römische Armee ein. Nach seiner Bekehrung ließ sich Martin im Alter von 18 Jahren taufen, quittierte den Dienst und wurde Missionar. Seit 371 war er Bischof von Tours, wo er am 8. November 397 starb. Die oft am Martins-Tag verzehrte Martinsgans erinnert an die Legende, nach der sich der Heilige in einem Gänsestall versteckte, um seiner Wahl zum Bischof zu entgehen. Die schnatternden Tiere verrieten ihn jedoch. Er war der erste Nichtmärtyrer, der im Westen als Heiliger verehrt wurde. Das Grab des Patrons der Kriegsdienstverweigerer in der Kathedrale von Tours ist heute eine bedeutende Wallfahrtsstätte in Frankreich.

Bundesweit tragen um die 800 Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulen und weitere Einrichtungen St. Martin im Namen. Aus Anlass des 1700. Geburtstags wurden sie aufgefordert, tragen, zur Teilnahme an der Aktion „Mach es wie St. Martin – Teile!“ aufgerufen. „Wo wird heute geteilt?“, „Was teilen Menschen miteinander?“ und „Wo sind Menschen heute für andere wie St. Martin?“. Solche Leitfragen sollten nicht nur in der Institution neu bedacht werden, sondern auch in kreative Aktionen wie etwa Collagen in Form eines Martinsmantels münden. Diese Gestaltungsidee ist zeitlos und sicher auch eine Anregung für einen kreativen Unterricht zum Kirchenjahr.

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