Islamisches Opferfest

Kalender der Kulturen | September 2017Islamisches Opferfest (1.-4.9.2017) – Beim Opferfest (Arabisch „ʿĪd al-Adhā“, Türkisch „Kurban Bayramı“) geht es um das Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes. Es erinnert an die Geschichte des Propheten Ibrahim, der auf Gottes Geheiß sogar bereit war, seinen Sohn Ismail zu opfern. Gott erkannte die Treue Ibrahims und verzichtete. Stattdessen wurde ein Widder geopfert und als Zeichen der Dankbarkeit mit Freunden und Bedürftigen geteilt. Auch heute noch teilen Muslime am Opferfest das Fleisch eines Tieres mit den Armen. Mit dem Opferfest erreicht auch der Hadsch (die Pilgerfahrt nach Mekka) einen Höhepunkt. In Mekka wird das Fleisch eingefroren und später bei Hilfsaktionen in der islamischen Welt eingesetzt.

Aufgrund verschiedener Berechnungsgrundlagen kann das Datum um einen Tag variieren. Der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (Verbände DITIB, VIKZ, Islamrat und Zentralrat) hat sich auf einen einheitlichen Zeitrahmen verständigt und nennt für das Opferfest den 1. bis 4. September 2017. Seit Jahren entbieten die römisch-katholische und andere Kirchen Muslimen zu den Großfesten Grüße.

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Unabhängigkeit Pakistans

Heute vor 70 Jahren: Unabhängigkeit Pakistans – Bis vor 70 Jahren war Indien eine englische Kolonie. Jahrzehntelanger Widerstand gegen die europäische Herrschaft mündete 1947 in der Unabhängigkeit. Wegen der Spannungen zwischen Hindus und Muslimen bildeten sich zwei Staaten: die hinduistisch geprägte Indische Union und das islamische geprägte Pakistan. Bis heute zwischen Indien und Pakistan umstritten ist Kaschmir, eine Region im Hochgebirge des Himalaja.

Ursprünglich sollte Pakistan ein Staat auf säkularer (= nicht-religiöser) Grundlage sein. Es kam aber anders: Schon 1956 rief sich Pakistan zur ersten Islamischen Republik der Welt aus.

Fest des Fastenbrechens

Kalender der KulturenFest des Fastenbrechens zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan (25.-27. Juni 2017) – Das Ende des Fastenmonats Ramadan feiern die Muslime mit einem dreitägigen Fest.(Arabisch „ʿĪd al-Fitr“, Türkisch „Ramazan Bayramı“)  Nun dürfen sie auch tagsüber wieder normal essen und trinken. Dazu tischen sie alle möglichen Leckereien auf und freuen sich mit der Familie und Freunden daran.

Die Festlegung von Beginn und Ende des Ramadan kann aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen und Bindungen an ein Herkunftsland variieren. Der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (Verbände DITIB, VIKZ, Islamrat und Zentralrat) hat sich auf einen einheitlichen Zeitrahmen verständigt und nennt für das Ramadanfest den 25. bis 27. Juni 2017. Seit Jahren entbieten die römisch-katholische und andere Kirchen Muslimen zu den Großfesten Grüße

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Beginn des Fastenmonats Ramadan

Beginn des Fastenmonats Ramadan – Der Ramadan ist eine sehr wichtige Zeit für Muslime. Zentral dabei ist das Fasten. 30 Tage lang nehmen die Gläubigen von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang keinerlei Essen und Getränke zu sich. Dabei denken sie mehr als sonst über ihren Glauben nach. Doch am Abend wird gemeinsam mit der Familie, Freunden, oft auch mit Bedürftigen gegessen, und das macht dann umso mehr Spaß.

Die Fastenpflicht betrifft alle Muslime ab der Geschlechtsreife (erste Monatsblutung bei Mädchen, erster Samenerguss bei Jungen). Vor diesem Zeitpunkt ist freiwilliges Fasten erwünscht. Alte, kranke und schwache Leute, sowie Reisende, Schwangere, Wöchnerinnen und menstruierende Frauen sind von der Fastenpflicht befreit.
Die Festlegung von Beginn und Ende des Ramadan kann aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen und Bindungen an ein Herkunftsland variieren.  Der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (Verbände DITIB, VIKZ, Islamrat und Zentralrat) hat sich auf einen einheitlichen Zeitrahmen verständigt und nennt für 1. Ramadan den 27. Mai 2017.