Holocaust-Gedenktag

April 2018Holocaust-Gedenktag (Jom ha-Schoa) (11.4. abends/12.4.2018) – Der seit 1951 ursprünglich nur in Israel begangene Gedenktag wird mittlerweile auch von jüdischen Gemeinden im Ausland begangen.

Zur Eröffnungszeremonie am Vorabend des Jom ha-Schoa werden üblicherweise sechs Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust stehen. Der Morgen beginnt mit Gedenkveranstaltungen in der Gedenkstätte Yad Vashem. Im gesamten Land heulen um 10 Uhr für zwei Minuten die Sirenen. Der öffentliche Nahverkehr und normalerweise auch alle anderen Fahrzeuge halten an, die meisten Passanten bleiben schweigend stehen. Zu Füßen der sechs Fackeln in Yad Vashem werden Kränze von Vertretern verschiedener Institutionen und Gruppen Überlebender niedergelegt.

Das Datum dieses Tages nach dem gregorianischen Kalender variiert, da der jüdische Kalender immer nach dem Mond neu berechnet wird. Er fällt auch im jüdischen Kalender nicht immer auf den 27. Nisan, da Trauertage nicht auf den Schabbat fallen oder an diesen angrenzen sollen.

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Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung

Februar 2018 Kalender der KulturenInternationaler Tag gegen Genitalverstümmelung – Wohl kein Stoff für den Morgenkreis, doch eine Mahnung, gegen alle Formen sexueller Gewalt anzugehen und gerade auch gegen Rechtfertigungen mit der religiösen oder nicht-religiösen „Tradition“. Dabei sollte man nicht nur an Mädchen und Frauen als Opfer denken, sondern auch an Jungen und junge Männer bzw. die „Mannbarkeitsriten“ mancher Völker, die sexuelle Gewalt und Verletzungen beinhalten.

2004 wurde der Aktionstag von der damaligen nigerianischen First Lady, Stella Obasanjo, angestoßen. Kurz danach wurde der 6. Februar von der UN-Menschenrechtskommission zum internationalen Aktionstag ausgerufen.

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Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts

Kalender der Kulturen | Januar 2018Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts – Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die sowjetische Armee befreit. 1689 Tage mit Terror und Tod waren vorbei. Noch in den letzten Wochen, als die Sowjets schon zur Offensive angetreten waren, ging das Morden in Auschwitz weiter.

Auf Initiative des deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog wurde 1996 der 27. Januar zum „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ erklärt. Dieser Tag steht seitdem für die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen. Am 1. November 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar auch zum internationalen Holocaustgedenktag.

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Gedenktag

GKalender der Kulturen | Dezember 2017edenktag der Sinti und Roma, die Opfer des NS-Völkermords wurden – Am 16. Dezember 1942 gab die nationalsozialistische Führung den Befehl, die Sinti und Roma aus Deutschland und den besetzten Ländern in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zu bringen. 1994 hat Bundespräsident Roman Herzog den Tag zum nationalen Gedenktag erklärt. Jedes Jahr findet eine Gedenkstunde des Bundesrates statt. Auch andernorts gibt es seit Jahren regelmäßige Gedenkveranstaltungen für die Sinti und Roma, die Opfer des nationalsozialistischen Völkermords wurden.

Volkstrauertag

Volkstrauertag – Am Volkstrauertag gedenken die Menschen der Soldaten, die in den zwei Weltkriegen ums Leben kamen, sowie der Opfer des Nationalsozialismus und allgemein der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt. Der ursprüngliche Vorschlag zu diesem Gedenktag kam 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der damit die Gefallenen des Ersten Weltkriegs ehren wollte.

Anregungen und Material bekommt man unter www.volksbund.de/mitmachaktionen.

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Welt-Blutspende-Tag

Kalender der KulturenWelt-Blutspende-Tag – Jeder Mensch kann, z. B. nach einem Unfall, Blut benötigen. Tatsächlich spenden aber nur 2,5 Prozent der Deutschen Blut. Dabei dürfen grundsätzlich alle gesunden Menschen zwischen 18 und 68 Jahren Blut spenden.

www.drk-blutspende.de

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Welttag gegen den Rassismus

Welttag gegen den Rassismus – Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Aktionswochen der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus, die alljährlich rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, stattfinden.

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville in Süd-Afrika in Reaktion auf ein Gesetz über die Apartheid blutig niedergeschlagen und hat 69 Menschen das Leben gekostet. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen.

Weitere Informationen: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de